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Dorferneuerung Fröhstockheim
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Dorferneuerung Fröhstockheim


Fröhstockheim will sich herausputzen - Dorferneuerung 2011 bis 2020 umsetzen


(ph) Der Startschuss zur Dorferneuerung in Fröhstockheim mit der Neugestaltung des Rathausplatzes und der Erneuerung des Bolzplatzes ist bereits gefallen. In einer Informationsveranstaltung erfuhren die Bürger im Gemeinschaftshaus, wie es weitergehen soll. Bürgermeister Burkhard Klein erinnerte daran, dass die Entscheidung des Gemeinderates Rödelsee für dieses Projekt zwölf Jahre alt sei. Seit 2006 machen sich Bürger in Arbeitskreisen Gedanken über die Gestaltung ihres Dorfs. Denn die Mitwirkung der Bürger sei ausdrücklich erwünscht. Ziel sei es, die Lebens- und Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern und die Ortskerne wiederzubeleben, so Klein. Die neuen Abschnitte seien: die Platzgestaltung um das Rathaus (110 000 Euro), die Sanierung des Bolzplatzes mit Fangzaun (25 000), die Wärmedämmung des Dorfgemeinschaftshauses (163 000) und die Gestaltung von Bachbett und Brücken (62 000). Die Neuanlage des Junghansplatzes entfällt vorläufig. Besonderes lobte Klein Baudirektor Otto Kister vom Amt für Ländliche Entwicklung in Würzburg. Er sei ein Glücksfall für die Dorferneuerung. Mitglieder der Arbeitskreise trugen in einer Power-Point-Präsentationen von Andreas Knott ihre Empfehlungen vor. Günter Saukel beschäftigte sich mit Ortsdurchfahrten und wie Pflasterflächen aussehen könnten. Magdalena Döblinger hatte sich der fränkischen Bausubstanz in Fröhstockheim gewidmet: typisch sei die der Straße zugewandte Giebelseite, die quer dazu stehende Scheune und das Hoftor, das die Höfe abschließe. Nicole Achter lagen die für Fröhstockheim typischen Brücken und der Rödelbach am Herzen. Grete Siart schlug vor, Kreuzungspunkte zu pflastern, Gehsteige abzusenken, einen offenen Bachlauf, den Platz vor dem Vereinsheim mit einzubeziehen, Hinweistafeln am Eingang zum Schloss und die Neugestaltung des Vorplatzes an der Brennerei. Baudirektor Otto Kister stellte ein dickes Lob für die Ergebnisse der Arbeitskreise an den Anfang seiner Ausführungen. Man müsse nun alle Ideen in eine Form bringen und mit Kosten bewerten. Wenn der Katalog vorhanden sei, der den Finanzierungsrahmen nicht überschreitet, könne man die umfassende Dorferneuerung 2010 einleiten und 2011 bis 2020 umsetzen. Kister verwies darauf, dass auch private Vorhaben, zum Beispiel Vorgärten, mit einem Zuschuss von 50 Prozent gefördert werden können. Auch das Thema möglicher Beiträge wurde behandelt, wenn die Maßnahme einer Erneuerung gleichkommt. Die Befürchtung, hohen Belastungen ausgesetzt zu sein, sei unbegründet, so der Bürgermeister.

Froehstockheim


Quelle: mainpost vom 09.10.2009>