Gemeinde Rödelsee

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Kapellrangen

Der bekannteste Aussichtspunkt des Schwanbergs ist der sogenannte "Kappelrangen" oder "Kapellrangen". Dieser exponierte Aussichtspunkt liegt knapp unterhalb des Schlosses und an klaren Tagen kann man von hier aus is in die bayerische Rhön blicken.

Schloss Crailsheim Rödelsee

Craisheimer Schloss

Das Crailsheimer Schloss mit Volutengiebel wurde 1614 erbaut und war fortan Wohnsitz der Rödelseer Seitenlinie des Geschlechts von Crailsheim. Das Hoftor schmücken bederseits dekorative Löwen: 18. Jahrhundert! Das Schloss wurde 1954 vn der Winergemeinschaft Franken erworben. Seitdem dienen die vortrefflichen Kellerräume dem Ausbau und der Lagerung der guten Rödelseer Weine. Eine historische Kelter von 1660 steht im Schlosshof. 

Schloss Crailsheim in Fröhstockheim

Über 450 Jahre ist das Schloss im Besitz der Freiherrn von Crailsheim. Wann das Wasserschloss erstmals gebaut worden ist, ist nicht mehr zu ergründen. Vor 1220 übte eine Ritterfamilie Fuchs von Stockheim Herrschaftsrechte aus. Im Bauernkrieg 1525 wurde das Weiherschloss zerstört und 1531 wieder aufgebaut. Der stattliche zweigeschossige Bau macht mit seinen vier angelegten Flügeln um einen Innenhof und seinen vier Rundtürmen einen imposanten trutzigen Eindruck. 

Jüdischer Friedhof

Größe: 18.927 m², 265 m NN, 600 m Umfriedungsmauern

Der gesamte Friedhof hatte einmal 2.500 Gräber und zählt heute zu den größten noch erhaltenen jüdischen Friedhöfen in Deutschland. Auch Flächen, die leer erscheinen, sind belegt. Der Rödelseer Friedhofsbezirk umfasste annähernd 20 Gemeinden der Umgebung. 

1816 lebten 112 jüdische Einwohner in Rödelsee (15,5 % der Bevölkerung).
1900 waren es noch 46 Personen. 

Alle Grabsteine, auch der Davidstern auf dem sogenannten „Priesterhäuschen“ (=Gerätehaus) sind nach Osten (Jerusalem) ausgerichtet, damit bei der Auferstehung gleich die Morgensonne zu sehen ist.

In der Friedhofsmitte stand früher das Taharahaus (Leichenwaschhaus). Ein großer Brunnen (4 m Durchmesser, 38 m Tiefe und ca. 17 m Wasserstand) befand sich ganz in der Nähe dieses Hauses. 

Jetzt steht hier ein Gedenkstein für die im Holocaust ermordeten jüdischen Bürger des Rödelseer Friedhofsbezirkes. In der Nähe sieht man das Kriegerehrenmal für die im 1. Weltkrieg gefallenen jüdischen Soldaten. 

Geschichtliches:

  • 1432 und 1526 erste Erwähnung des Friedhofs
  • 1602  Bau einer Mauer und eines Taharahauses 
  • 10.11.1938  SS-Leute stecken die Leichenhalle in Brand
  • 1939 Grabsteine werden umgestoßen und zerstört
  • 1942 Schließung des Friedhofs
  • 1945 Instandsetzungsarbeiten an Grabsteinen und Mauer
  • 1950 Abriss Ruine des Leichenhauses. Der Waschstein, mit Inschrift versehen, wird als Gedenkstein aufgestellt
  • 1981 Der Gedenkstein wird von Unbekannten zerstört

Der Friedhof steht heute unter der Verwaltung des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern (München). Auch der Förderverein Ehemalige Synagoge (Kitzingen) bemüht sich um die Instandhaltung der Friedhofsanlage. 

Den Schlüssel und weitere Informationen erhalten Sie:

  • Tourist-Information im Rödelseer Markt, Zehntgasse 1, Tel.: 09323 3094 (oder P. Hess 0171/6500739) oder beim Förderverein ehemalige Synagoge Kitzingen, Frau Margret Löther, Tel.: 09332 5124
  • Führungen (organisieren) Förderverein ehem. Synagoge, Kitzingen, 09321/921244 u. 4040
  • Infos im Internet: www.alemannia-judaica.de
    oder eingeben: „der Jüdische Friedhof in Rödelsee“ (bei wikipedia) 

Zu beachten ist, dass Männer im Friedhof eine Kopfbedeckung tragen müssen. 

An Samstagen (jüd. Sabbat) darf der Friedhof nicht betreten werden, dadurch keine Führungen möglich.

Ebracher Hof

Seit dem Jahr 1602 war Kloster Ebrach im Dorfgericht und seit 1616 in der Dorfherrschaft vertreten. Zu jener Zeit wurde der Ebracher Hof als Zehnthaus gebaut. Der zweigeschossige Bau wurde 1712 erneuert. Eine Inschrift über dem Portal mit Wappen des Klosters erinnert daran. 

Castell´sches Amtshaus - jetzt Restaurant "Der Löwenhof"

Eine herausragende Stellung im Dorfbild nimmt das ehemalige Gasthaus "Zum Goldenen Löwen" ein, einst das Castell-Rüdenhausener Wirtshaus und zugleich Casteller Zehnthaus. Es wurde vor 1648 im Renaissancestil erbaut. 1710 wurde das prächtige Wappenportal bei einem Umbau eingefügt. 

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