Gemeinde Rödelsee

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Brand"-gefährlich! Hochgiftiger Riesen-Bärenklau wuchert auch in unserer Region

Der Riesen-Bärenklau – auch bekannt unter den Namen Bärenkralle, Herkulesstaude oder Herkuleskraut. Der invasive und in Europa unerwünschte Neophyt stammt ursprünglich aus dem Kaukasus und verbreitete sich im Laufe des 19. Jahrhunderts, sodass er heute in Parks, Gärten, Straßenrändern, Bach- und Flusstälern sowie auf Brachen vertreten ist und dort die heimische Vegetation verdrängt. Mangels natürlicher Feinde kann sich die Pflanze nahezu ungehemmt verbreiten. Unter Weidetieren gilt die Pflanze nicht als Leckerbissen und auch für Hunde ist der Kontakt mit dem Pflanzensaft gefährlich. Die Blätter sind wie Bärentatzen geformt, daher der Beiname „Bärenkralle“.
Berühren kann schwere Verbrennungen verursachen!!!
Die Pflanze aus der Familie der Doldenblütler ist hochgiftig und ruft bei Kontakt Rötungen, Entzündungen und sogar Blasenbildung hervor. Nässende und äußerst schmerzhafte Wunden können wochenlang anhalten und mit Pigmentveränderungen einhergehen. Im Gegensatz zur Brennnessel spürt man im ersten Moment keinen Schmerz, der Furocumarinhaltige Pflanzensaft verursacht aber durch Bestrahlung mit Sonnenlicht phototoxische Reaktionen. Als Sofortmaßnahme wird das gründliche Abwaschen der kontaminierten Hautstellen sowie das Auftragen von Sonnenmilch empfohlen.
Ummähen ist die falsche Herangehensweise
Wächst die Pflanze im heimischen Garten, muss beim Entfernen einiges beachtet werden. Der Riesen-Bärenklau lässt sich am effektivsten mechanisch durch Ausgraben und Abschlagen der Dolden bekämpfen. Entscheidend für einen Erfolg ist das rechtzeitige Abschneiden der Dolden bei beginnendem Samenansatz. Schneidet man zu früh, kommt es zur Nachblüte, ist man zu spät, fallen beim Abschneiden bereits die ersten Samen aus und der Bekämpfungserfolg ist dahin. Da der Aufwand überschaubar und die Effektivität hoch ist, sind Pestizide verzichtbar.
Die Bekämpfung ist weniger aufgrund ihrer Giftigkeit, sondern eher wegen ihrer ökologischen Gefahr für die heimische Pflanzenwelt wichtig.

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