Gemeinde Rödelsee

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Der Schleier der Hl. Hadeloga

Eine Heiligenvita aus dem 12. Jahrhundert berichtet erstmals von Hadeloga, der legendären Gründerin des Klosters Kitzingen. Dieses Kloster findet sich tatsächlich schon zur Mitte des 8. Jahrhundert urkundlich erwähnt, so dass die Gründung durchaus zu Lebzeiten der fränkischen Hausmeier Karl Martell (ca. 688–741) oder Pippin III. (714–768) erfolgt sein könnte.

„Ansicht des ehemaligen Benediktinerinnenklosters“, Aquarell nach einem Gemälde von Georg Martin 1628
„Kitz-Denkmal“ in Kitzingen

Der Legende nach, gelang es Hadeloga nach zwei erfolglosen Versuchen beim dritten Mal endlich ihren Schleier so in den Wind zu werfen, dass er weit hinaus ins Maintal geweht wurde. War der erste Versuch „Vilzenah“ gelandet und der zweite „Ho“ – also viel zu hoch in Hoheim –, so landete der dritte direkt am rechten Mainufer. Dort fand ihn der Schafhirte „Kitz“ in einem Rebstock. Er trug das königliche Kleidungsstück zurück auf den Schwanberg. An der Stelle, an dem Kitz den Schleier gefunden hatte, gründete Hadeloga ihr Kloster und benannte es nach dem Schäfer.  

Ein Schriftstück im Kloster Fulda verzeichnet 748 erstmals das Benediktinerinnenkloster „Kizinga“ und nennt den Namen der damaligen Äbtissin: Hadeloga. Ob diese Frau tatsächlich königlicher Abstammung war, scheint äußerst zweifelhaft. Sicher ist jedoch, dass das Kloster, das sie gründete, zur Keimzelle der heutigen Stadt Kitzingen wurde.

Ev. Stadtkirche  Kitzingen
„Hadeloga-Figur“  am Schlosspark

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